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Leseprobe aus dem eBook "Schrott"

»Hey, Kira, Bucks Enkel ist zu Besuch. Der Herr Student vom Oxxfricc. Hat Interstellare Raumoptik oder so’n Quatsch belegt. Brotlose Kunst, während unsereins sich Tag für Tag abrackern darf.« Mica spähte aus dem Fenster in Nachbars Garten. Kira stellte sich neben ihn und stemmte die Arme in die Taille. Gemeinsam sahen sie zu, wie sich am Pool jenseits der Lichtschranke ein junger Mann auf das Ende des Sprungbrettes vortastete und zaghaft zu federn begann, wobei seine seitlich ausgestreckten Armen wild durch die Luft ruderten. Es sah wenig elegant aus. Er war bis auf eine eng anliegende Badekappe nackt und sein Körper, mit Ausnahme britzebrauner Beine, einer braunen, schwarz behaarten Hand (die andere war weiß und haarlos) und diverser sonnengebräunter Flecken auf Brust und Rücken kreidebleich.

»Beim Weisen des Juniperus!«, stieß Kira hervor, als hinter der dunkel getönten Glaskuppel des Nachbarn ein Raumschiff mit der riesengroßen Aufschrift MTS auftauchte und senkrecht gen Himmel schoss. »Ich glaube, das ist gar nicht der Enkel, Darling, das ist der alte Buck höchstpersönlich. Runderneuert, guck doch mal, da fliegt gerade der Mobile-Transplantations-Service davon.«

Mica presste seine Nase gegen die Scheibe der eigenen Wohnkuppel.

»Heiliger Alien«, stieß er hervor. »Der Kerl hat sich neue Beine gekauft.«

»Nicht allein das. Er ist seine Gichthand los, hat keine Altersflecken mehr und ...« Kira schaute ungläubig. »... hat sich das Gesicht des eigenen Enkel-Klons annähen lassen, ach du ...« Es kam selten vor, doch an dieser Stelle gingen Kira einfach die Worte aus.

Mica nicht. »Wenn du mich fragst, hat die MTS da gewaltig gepfuscht. Oder dem Alten ist das Geld ausgegangen, obgleich ich mir das bei einem Burschen, der beim Sternenbingo angeblich den Jackpot geknackt hat und im Planetenrat sitzt, kaum vorstellen kann. Aber meinst du nich’ auch, dass er für diese Pfuscharbeit keine tausend Skr’s berappt hat?«, kommentierte er gehässig, kratzte sich an der kahlen Stelle auf seinem Hinterkopf und zog unter Kiras prüfendem Blick den Bauch ein. »Ein Flickenteppich is’ nix dagegen.« Seine Lippen schwiegen, doch die Stimme in seinem Kopf redete weiter: Aber er wohnt in einer getönten Panzerglaskuppel, darf in einen Färbepool hüpfen und regiert die Stadt, während dich, den Schrottsauger, das Billigglas deiner eigenen Behausung beim nächsten Meteoritensturm einfach erschlägt.

Mica sah zu, wie sich sein Nachbar vom Sprungbrett abstieß und mit einem gekonnten Bauchklatscher im Pool landete. Das quittegelbe Wasser spritzte bis in die künstlichen Palmwedel. In diesem Monat war gelb ganz groß in Mode, jedenfalls unter den Privilegierten mit Färbepool-Lizenz und getönten Wohnkuppeln, während die Nicht-Privilegierten nach wie vor naturbelassen fleischfarben herumlaufen mussten. Wer sich, seinem Sozialstatus widerrechtlich, in fremder Leute Pools oder unter der eigenen Dusche einfärbte, wurde auf den Xeryx K5, den Besserungsplaneten, deportiert und zwar für den Rest seines Lebens. Wer seine Glaskuppel widerrechtlich tönte oder gegen eine lange Liste weiterer Bestimmungen verstieß, ebenfalls ...

erschienen als eBook Fantasy-Geschichte "Schrott"

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